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Was im Pansen mit Fettsäuren passiert

Auf einen Blick: Nicht jedes Fett kommt so im Darm an, wie es gefüttert wird. Im Pansen verändern Mikroben die Fettsäuren – ein Prozess, der Milchfett und Leistung beeinflusst. Pansenstabile Fette umgehen diesen Prozess gezielt.

Der Pansen verändert Fette

Wenn eine Kuh ungeschützte Fette frisst, werden diese im Pansen von Mikroben verändert. Ungesättigte Fettsäuren werden zu gesättigten umgebaut – ein Prozess, der Biohydrierung heißt.

Das Problem: Bei diesem Umbau entstehen Zwischenprodukte (trans-Fettsäuren), die die Milchfettbildung im Euter hemmen können. Das Ergebnis: sinkende Milchfettgehalte.

Warum das für die Praxis wichtig ist

Wer ungeschützte Pflanzenöle oder Ölsaaten in großen Mengen füttert, riskiert:

Die Lösung: Pansenstabile Fette

Pansenstabile Fette passieren den Pansen unverändert. Sie werden erst im Dünndarm verdaut – dort, wo sie als Energiequelle gebraucht werden. Die Pansenflora bleibt ungestört.

Vorteile pansenstabiler Fette

Wie werden Fette pansenstabil?

Es gibt verschiedene Wege, Fette pansenstabil zu machen. BEWITAL agri nutzt das Sprühgefrierverfahren: Pflanzliche Fette werden in feinste Partikel zerstäubt und sofort gefroren. Das Ergebnis sind hochreine, fein kristalline Fettpulver mit hoher Pansenstabilität und gleichzeitig hoher Verdaulichkeit im Dünndarm. Im Gegensatz zu Kalkseifen oder Prills bieten sprühgefrorene Fette eine deutlich größere Oberfläche – und damit eine bessere Verwertung.

Praxistipp

BEWI-SPRAY® Fettpulver sind pansenstabil und hochverdaulich – die ideale Energiequelle für Milchkühe in allen Laktationsphasen.